Hormon startet Wundverschluss
Serotonin spielt beim Wundverschluss die entscheidende Rolle, weil es den Eiweißfaktor freisetzt, der die Blutplättchen an der Gefäßwand verankert.
National Geographic,
Geographica, S. 10, April 2004
NG0404 - Damit wir nicht an jeder kleinen
Verletzung verbluten, lässt der Körper das Blut an der
Wunde zu einer Kruste gerinnen. Dieser Vorgang muss
sensibel gesteuert werden, damit das Blut nicht zur
falschen Zeit am falschen Ort verklumpt, was auch tödlich
sein könnte.
Forscher am Berliner Max-Delbrück-Centrum entdeckten nun,
dass das Hormon Serotonin eine entscheidende Rolle bei der
Steuerung spielt. Die Blutplättchen werden durch einen
speziellen Eiweißfaktor zusammengehalten. Er verankert die
Plättchen an der Gefäßwand. Das Serotonin bewirkt, so die
Forscher, dass dieser Faktor aus den Blutplättchen
freigesetzt wird. Später wird ein klebriges, fasriges
Gewebe gebildet, das die Wunde verschließt.
National Geographic,
Geographica, S. 10, April 2004
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