Die Texte 2006
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Schrullige Eidechsen, ängstliche Clownfische
Verhaltensbiologen hatten
jahrzehntelang einen blinden Fleck: die individuelle
Persönlichkeit von Tieren. Doch mehr und mehr setzt sich
die Erkenntnis durch, dass Tiere genauso Persönlichkeit
besitzen wie Menschen.
Süddeutsche
Zeitung, Wissen, S. 18, 19. Dezember
2006
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Auf gute Zusammenarbeit
Menschen haben vieles mit
Tieren gemeinsam - doch eines unterscheidet uns von allen
anderen Erdbewohnern: Kein anderes Wesen ist so hilfsbereit
- und das war ein entscheidender Vorteil im Wettstreit der
Evolution.
Süddeutsche Zeitung,
Wissen, S. 20, 8. Dezember 2006
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Einschlag mit langem Nachhall
Ein Meteorit markierte vor 65
Millionen Jahren das Ende der Dinosaurier, so lautet die
vorherrschende Meinung unter Wissenschaftlern. Doch eine
kleine Gruppe findet zu viele offene Fragen, um die
einfache Antwort zu akzeptieren.
Handelsblatt,
Wissenschaft, S. 11, 30. November 2006
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Flechten: WG der Überlebenskünstler
Sie wachsen schleichend
langsam, dafür aber überall. Sogar auf Köpfen von
ehemaligen US-Präsidenten. Flechten sind Überlebenskünstler
- nicht zuletzt, weil sie sich Bakterien oder Algen als
Untermieter nehmen.
stern.de,
Wissenschaft, 9. November 2006
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Gene auf Wanderschaft
Ein bisschen Spucke erzählt die
Geschichte eines ganzen Volkes. Seit Wissenschaftler das
Erbgut eines Menschen Buchstabe für Buchstabe
identifizieren können, gewinnen sie daraus manchmal mehr
Informationen als aus Tonscherben oder vergilbten
Schriftstücken.
MaxPlanckForschung, Fokus,
S. 26, 4/ 2006
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Deckmantel Wissenschaft
"Damenbart ist Hinweis auf
Unfruchtbarkeit" – "160.000 Tote durch Vogelgrippe".
Reißerische Pressemeldungen haben gute Chancen bei den
Medien. Doch hinter knalligen Schlagzeilen lauert oft die
PR-Falle undurchsichtiger Institute von fraglicher
wissenschaftlicher Reputation.
Wissenschaftsjournalist,
Oktober 2006
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Die Ur-Pizza, die sich selbst belegt
Münchner Forschern gelingt ein
weiterer experimenteller Nachweis, dass das Leben nicht in
einer Ursuppe, sondern eher auf einer Ur-Pizza entstanden
ist.
Süddeutsche
Zeitung, Wissen, S. 18, 27. Oktober
2006
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Der wahre Egoist kooperiert
Vor 30 Jahren erschien Richard
Dawkins' Buch "Das egoistische Gen" - und krempelte das
Denken über die Evolution um.
Süddeutsche Zeitung,
Wissen, S. 16, 26. Oktober 2006
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Der Sitz der Fairness
Menschen verhalten sich anders
als das Modell des Homo oeconomicus postuliert. Fairness
ist ihnen wichtiger als einen kleinen Gewinn mitzunehmen.
Und Wissenschaftler können diesen Sinn für Fairness sogar
beeinflussen – mit Magneten.
Süddeutsche Zeitung,
Wissen, S. 20, 6. Oktober 2006
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Im Reich der grünen Riesen
Diese Wälder atmen
Geschichte(n): Die Römer fürchteten sich einst vor den
urigen Baumgestalten, Franken und Sachsen standen sich hier
im Kampf gegenüber. Und die Gebrüder Grimm fanden reichlich
Stoff für ihre Märchen.
National Geographic,
S. 164, Oktober 2006
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Das große Krabbeln
Ameisen erobern die Welt, weil
Millionen Tiere wie ein Organismus agieren. Sie bauen
lebende Brücken, pinkeln gemeinsam das überschwemmte Nest
leer oder überfallen ein anderes Nest, alles ohne zentrale
Kommandoebene. Ein Vorbild für effektive Arbeitsabläufe.
Handelsblatt, Wissenschaft,
9. September 2006
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Gefährliche Jagd nach Schätzen der Tiefe
Meeresarchäologen haben in
diesem Jahr sensationelle Funde präsentiert - darunter
Hitlers Flugzeugträger und eines der ersten U-Boote der
Welt. Die Unterwasser-Archäologie hat ihren Boom der
Technologie zu verdanken - die Pioniere mussten noch unter
ständiger Lebensgefahr arbeiten.
Spiegel
Online, Wissenschaft, 4. September
2006
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Was Trockenblumen und Speisekarten verraten
Ohne Daten sind Wissenschaftler
nichts. Aber was, wenn es einfach keine Daten gibt? Dann
ist Fantasie gefragt und man muss die Daten da suchen, wo
sie niemand vermutet: auf Gemälden, Speisekarten oder
getrockneten Blumen zum Beispiel.
stern.de,
Wissenschaft, 21. August 2006
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Der Countdown läuft: Reiters Warten hat ein Ende
Geduld hat Thomas Reiter in der
Vergangenheit genug bewiesen. Fünf Jahre lang musste er auf
seinen Start im Space-Shuttle zur ISS warten. Am kommenden
Samstag soll der Countdown endlich enden.
Handelsblatt,
Thema, S. 2, 29. Juni 2006
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Die Einsteins der Tiere
Menschenaffen und im besonderen
Schimpansen gelten gemeinhin als die Hauptvertreter
tierischer Intelligenz. Neben unseren behaarten Verwandten
gibt es aber noch ganz andere tierische Intelligenzbestien.
stern.de, Wissenschaft,
19. Juni 2006
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Menschen in Zeiten der Dürre
Klimaschwankungen haben
wahrscheinlich eine entscheidende Rolle bei der Evolution
des Homo sapiens gespielt. Hat der nächste Kiimawandel auch
das Zeug dazu?
Süddeutsche
Zeitung, Wissen, S. 16, 30. Mai 2006
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Knigge für Problembären
Damit große Bären den Menschen
nicht zu nahe kommen, setzen Experten auf Lärm und
russische Hunde. Wenn nichts hilft, bleibt nur der
Abschuss.
Süddeutsche Zeitung,
Bayern, S. 37, 23. Mai 2006
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Die das Äußerste lieben
Sie lieben die Extreme:
besonders heiß, kalt, sauer, strahlend. Seit
Wissenschaftler immer mehr Einzeller kennen lernen, die
unter extremen Lebensbedingungen gedeihen, steigen die
Chancen für Leben im All.
Handelsblatt,
Wissenschaft , S. 11, 11. Mai 2006
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Probleme beim Schlüpfen? ...
Je mehr Kinder ein Tier in die
Welt setzt, desto weniger kümmert es sich um den Nachwuchs.
Umgekehrt gilt das genauso mit kuriosen Folgen.
SZ Wissen, S. 36,
Mai/Juni 2006
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Strafe muss sein
Eine Überraschung für Freunde
von Love and Peace: Im Experiment bevorzugen Menschen
Gruppen, die Egoismus sanktionieren.
Süddeutsche Zeitung, Wissen und
jetzt.de, S. 7, 20. April 2006
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Leerer Bauch füllt den Kopf
Insekten erinnern sich
besonders gut an das, was ihnen in Notzeiten geholfen hat
und unterscheiden sich damit nicht vom Menschen – trotz
ihres so viel kleineren Gehirns.
Süddeutsche Zeitung,
Wissen, S. 18, 22. März 2006
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Begraben in der nackten Erde
Archäologen finden in Südtirol
das Skelett einer Frau, das vermutlich älter ist als Ötzi.
Allerdings hat es bei weitem nicht so viel zu bieten, wie
die bekannte Südtiroler Mumie.
Süddeutsche
Zeitung, Wissen, S. 18, 21. März 2006
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Bedrohte Räuber mit miesem Ruf
Haie sind als Killer der Meere
verschrien, immer wieder gibt es Sensationsmeldungen über
Angriffe auf Menschen. Dabei ist es umgekehrt - jährlich
fallen Millionen Haie dem größten aller Killer zum Opfer:
dem Menschen.
stern.de,
Wissenschaft, 10. März 2006
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Schnappschuss der Evolution
Hunderte Gene für Hautfarbe,
Verdauung und die Gehirnfunktion zeigen, dass sich der
Mensch noch heute ständig verändert, wenn auch auf andere
Weise, als Wissenschaftler bisher vermuteten.
Süddeutsche Zeitung,
Wissen, S. 16, 9. März 2006
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Gesundheits-Glossar für das IQWiG
Gesundheitsbegriffe von A bis Z
für die neue unabhänge Gesundheitsseite des Institutes für
Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
(IQWiG), Köln.
Gesundheitsinformation.de, März
2006
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Wohlstand macht lang
Die durchschnittliche
Körpergröße zeigt den Zustand eines Landes oft besser als
die Einkommensstatistik. Kleine Bewohner sind ein
untrügliches Zeichen für Misswirtschaft und Unterdrückung.
Süddeutsche Zeitung,
Wissen, S. 20, 14. Februar 2006
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Die Mahd macht´s
Ohne die vielfältigen
Bewirtschaftungsformen der Bergbauern der Alpenwelt ist die
Artenvielfalt auf den Almen gefährdet.
National Geographic,
Geographica, S. 16, Februar 2006
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Frau Leutnant stand hren Mann
Lange bevor Frauen offiziell
Soldaten werden konnten, gelang es ihnen schon Karriere in
der Armee zu machen – getarnt als Mann
National
Geographic, Geographica, S. 14, Februar 2006
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Medizinischer Datenzauber
Mit Angaben zur Häufigkeit von
Krankheiten nehmen es Mediziner nicht immer so genau. Je
höher die Zahlen, desto besser lässt sich mit ihnen
Aufmerksamkeit erzielen, selbst wenn sie durch schlichte
Rechenfehler entstehen.
Kölner Stadtanzeiger,
Natur und Wissenschaft, S. 28, 31. Januar 2006
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Die Kultur und das liebe Vieh
Ist es die Kultur, die uns zum
Menschen macht? Erkenntnisse der Verhaltensforschung lassen
daran zweifeln. Und nicht nur Schimpansen scheinen
kultiviert zu leben.
Handelsblatt,
Wissenschaft, S. 15, 26. Januar 2006
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Gute Aussichten für Winterkinder
Eine Geburtagsliste des
Bundespräsidenten bestätigte Max-Planck-Forschern, was sie
schon aus anderen Ländern wussten: Im Winter geborene
Kinder werden älter als andere.
National
Geographic, Geographica, S. 12, Januar 2006
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